Mathe ist nicht seine Stärke

„Mathe ist nicht seine Stärke.“ „Sie ist gut in der Schule, aber Rechnen kann sie nicht so gut.“ So beschreiben Eltern oft die Rechenschwäche ihrer Kinder. Kinder und Jugendliche mit einer Rechenschwäche, auch genannt Dyskalkulie, haben Schwierigkeiten mit einfachen Rechenfertigkeiten wie Addition, Subtraktion, Multiplikation oder Division. Grund dafür sind nicht die mangelnde Intelligenz oder Faulheit – diese Kids haben häufig Probleme mit der Wahrnehmung.

Kinder mit Rechenschwäche haben oft Schwierigkeiten

  • Mengen einzuschätzen, zu vergleichen oder zu sortieren,
  • beim Bilden von Paaren,
  • Zahlen in die richtige Reihenfolge zu bringen,
  • beim Abzählen von Gegenständen.
  • Sie haben keine Vorstellung von Mengen und Größen,
  • zählen immer wieder neu ab,
  • können numerische Symbole nicht wieder erkennen.
 

Daher sollten neben den mathematischen Fertigkeiten vor allem die räumliche Orientierungsfähigkeit, die auditive und visuelle Wahrnehmung, die Reaktionsgeschwindigkeit, die Motorik, das Gedächtnis und die Orientierung in der Zeit trainiert werden.

Der Rechenprozess ist ein komplexer Vorgang im Gehirn und kann erst dann stattfinden, wenn die unterschiedlichen Wahrnehmungsbereiche gut miteinander arbeiten.

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